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Bertolt Brecht - Liebe, Revolution und andere gefährliche Sachen
Zwischen den Mühlen des Nationalsozialismus und des Stalinismus suchte und fand Bertold Brecht nicht nur Überleben und Auskommen, sondern Weltruhm. Der Preis aber war Schweigen und Angst. 1932 zum Beispiel war Brechts Haltung dort - bei aller Sympathie - selbstbewusst prüfend. 1935 dagegen war der Kommunismus für Brecht die einzige Alternative zur nationalsozialistischen Ideologie des Dritten Reiches. Doch als sein gesamter Bekanntenkreis in Moskau verhaftet und teilweise umgebracht wurde, drohte ihm selbst eine "Anti-Brecht-Fronde" unter Führung von Georg Lukacs. Er entzog sich der drohenden Verhaftung durch eine Flucht nach Dänemark. Zu seinen weiteren Fluchtstationen zählen: Schweden, Finnland, dann wieder Moskau, USA und schließlich Ost-Berlin. Was für ein Mensch war Bertolt Brecht? Ständig auf der Flucht. Einsam hinter vielen Masken mit einer Ur-Angst und dem Versuch, mit ihr zu leben. Mit zahlreichen originalen Filmaufnahmen entsteht ein lebendiges Porträt des Künstlers und seiner Zeit pr-Text.
| Archivnummer | MFG000056 |
|---|---|
| weitere Titel: | |
| Filmschaffende | Jutta Brückner (Regisseur/in) Jutta Brückner (Autor/in) Kaj Holmberg (Autor/in) Jyrki Arnikari (Kamera) Klaus Gottschall (Kamera) Salar Ghazi (Cutter/in) Uve Haussig (Sonstige/r Mitwirkende/r) Peter Buchholz (Sprecher/in) Jutta Brückner (Sprecher/in) Peter Buchholz (Schauspieler/in) Gunnar Karnell (Wissenschaftliche/r Berater/in) |
| Datierung | 1998 |
| Länge | 96'00" |
| Formate | VHS SW-Teile |
| Farbe | SW-Teile |
| Ton | |
| Kategorien | GESELLSCHAFT UND SOZIALES, KULTUR, Kultur > Literatur, Kultur > Theater, POLITIK UND MILITÄR |
| Schlagwörter | |
| AVefi PID: | |
| Filmportal ID: | |
| Eintragdatum: | 08.09.1999 |
| Änderungsdatum: | 08.11.2017 |